Letzte Änderung: 10. März 2017

Arbeitskreis für Überseeische Verfassungsvergleichung (AÜV)

Der Arbeitskreis für Überseeische Verfassungsvergleichung (AÜV) ist ein Zusammenschluss von Juristinnen und Juristen, die zum Recht des Globalen Südens forschen und arbeiten. Der ÄUV ist in den 1970er Jahren von Herbert Krüger mit dem Ziel gegründet worden, den afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Staaten mehr Bedeutung in der deutschsprachigen Rechtsvergleichung zu verleihen.

 

Seit 1975 treffen sich die Mitglieder des AÜV jährlich an verschiedenen Austragungsorten, um aktuelle verfassungsrechtliche Thematiken zu diskutieren. Dabei arbeitet der ÄUV neben dem öffentlichen Recht in Ländern des Globalen Südens zunehmend auch zur Rolle des Globalen Südens im Völkerrecht sowie zu Fragen des Entwicklungsrechts. Die jährlichen Treffen werden von der Professor-Herbert-Krüger-Stiftung zur Förderung der Überseeischen Verfassungsvergleichung finanziert.

 

Eng verknüpft mit dem Arbeitskreis ist die Zeitschrift Verfassung und Recht in Übersee (VRÜ), die sich als einzige Zeitschrift in Deutschland ausschließlich dem Recht des Globalen Südens widmet.

 

Jurist/-innen, die sich für das Recht des Globalen Südens interessieren, können dem AÜV jederzeit beitreten. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.

 

Kontakt: Philipp.Dann@rewi.hu-berlin.de